Always? Eben nicht!

In letzter Zeit sehe ich wieder häufiger die Fernsehwerbung einer bekannten Firma für Monatshygiene. Da biegt sich die Turnerin im engen Anzug, die Fußballerin hechtet in weißen Shorts durch ihr Tor und suggeriert uns, dass wir mit dem richtigen Auslaufschutz top leistungsfähig sind, auch während unserer Tage. Und jedes Mal rege ich mich darüber auf. Denn was dieser Werbespot komplett ignoriert ist, was in einem weiblichen Körper vor sich geht. Es hat einen Sinn und eine Bedeutung und der weibliche Zyklus besteht nicht nur aus diesen so schrecklich lästigen Tagen, an denen man blutet und es einfach noch wegstopft. Sondern es ist viel mehr.

Wie gut kennst du Deinen Zyklus?

Unser Zyklus ist viel mehr als nur PMS. Krämpfe, schlechte Laune und Heißhunger auf alle Kohlenhydrate dieser Welt. Wenn du Deinen Zyklus kennst, dich mit ihm verbindest, kannst Du großartiges Potential daraus schöpfen und Dir viel Schmerz und Leid ersparen. Shoppingfehlkäufe vermeiden, Stress mit dem Partner und lästige Aufgaben genau an den Tagen spielerisch erledigen, an denen es nach Deinem Zyklus am besten passt.

Übrigens, auch wenn Du schon in der natürlichen Menopause bist, profitierst Du genauso davon, die Potentiale zu nutzen.

Es ist wirklich an der Zeit, dass mehr Frauen sich wieder mehr mit sich und Ihrer Weiblichkeit beschäftigen.

Warum ist es so wichtig, seinen Zyklus zu kennen?

Sucht man den Begriff „weiblicher Zyklus“ landet man sehr schnell auf Seiten für Frauen mit Kinderwunsch. Oder zur natürlichen Empfängnisverhütung. Aber warum ist es so wichtig, seinen Zyklus jenseits dieses Themas zu kennen? Weil eine Menge Potential dahintersteckt.

Wenn wir uns in allen 4 Phasen unseres Zyklus gut um uns kümmern. Körperlich, durch Ernährung, Bewegung, die entsprechenden Yogaübungen aber auch mit Ruhe und Entspannung zur gegebenen Zeit, halten wir unsere Hormone in Balance und können die PMS Plagen eindämmen und insgesamt unser Wohlbefinden steigern?

Du hast jeden Monat eine neue Chance. Großartig, oder?

monthly cycle chart

Wie gut kennst Du die vier Phasen Deines weiblichen Zyklus?

Im Schnitt dauert jeder Zyklus ca 28 Tage (genau wie der Mondzyklus übrigens). Bei manchen länger, oder kürzer. Aber wir gehen mal vom Durchschnitt aus und ich kann von mir sprechen. Auf den Tag 28 (ok, seit einem Jahr wird er kürzer, da ich mich langsam aber sicher den Wechseljahren nähere). Ohne hormonelle Verhütung übrigens. Diese ist definitiv ein schwerer Eingriff in die Natur mit Auswirkungen auf die Libido, die Wahrnehmung deiner Weiblichkeit an sich, von den gesundheitlichen Risiken ganz zu schweigen. Darüber sollte man sich klar sein. So bequem es auf den ersten Blick erscheinen mag

Außer der oft so verhassten PMS-Phase, die die meisten mit unangenehmen Begleiterscheinungen in Verbindung bringen, gibt es ja noch 3 weitere.

Menstruation

Mit dem 1. Tag der Blutung beginnt die Menstruation und somit auch die Berechnung des Zyklus.

Glaube keiner Werbung. Es ist NICHT die Zeit, um mit blütenweisen Shorts Sport zu treiben oder Berge zu besteigen. Definitiv nicht. Nehme Dir Zeit für Dich. Auch trotz Job und Familie. Lasse die Blutung nicht einfach vorübergehen. Es ist ein Zeichen Deiner Fruchtbarkeit und sie sollte honoriert werden. Wenn Du dir den Tag nicht freinehmen kannst, dann wenigstens ein paar Stunden. Sofa, Ruhe. „Geht schon“ ist nicht das Motto des Tages. Unser Östrogenlevel ist im Keller und beginnt mit diesem Tag an langsam wieder zu steigen. Der Körper fühlt sich noch etwas gebläht und fragil. Wir haben vermehrt Gelüste auf magnesiumreiche Lebensmittel. Dunkle Schokolade, rotes Fleisch etc. Aber es ist ein gehenlassen. Die Gebärmutter reinigt sich von nicht mehr benötigtem Gewebe, damit neues entstehen kann. Wir können diesen Reinigungsprozess unterstützen und nutzen. Es ist also wichtig, sich darüber klar zu werden, dass hier altes gehen kann.  Nicht nur Gewebe, das nicht gebraucht wurde, sondern auch emotional. Es ist wie eine Neugeburt im übertragenen Sinn. Vielleicht kennst du das Gefühl, nachdem die letzten Tage alles nur noch schwer, grau und trüb war und jegliche Lebensfreude gewichen war, wie langsam das Leben wieder zurückkommt?

Stetig, so ab Tag 3 ungefähr steigt unsere Energie wieder langsam an, die Stimmung, die Laune und die Zuversicht kommt zurück.

Lisa Lister – Code Red
Pre-Ovlation – Follikelphase

Nach dem Ende der Blutung, so ab Tag 8-10 steigen Östrogen und Testosteron wieder an um ein neues Ei zu bilden. Wir fühlen uns wieder aktiver, Sport ist angesagt. Wir kommen aus der Höhle und haben wieder Lust auszugehen, Leute zu treffen. Neue Projekte und Ideen starten sich leichter und wir sind allgemein sehr extrovertiert und unternehmungslustig. Das große Ausmisten gelingt hier am besten.

Die Gelüste sind normalerweise wieder im Lot und der Appetit eher nicht so stark ausgeprägt mit mehr Lust auf gesunde, leichtere Kost.

Ovulation – Der Eisprung

Hell yeah. So ca um Tag 13 (+/-) ist natürlich die beste Zeit um schwanger zu werden, falls Du es vorhast. Aber auch falls nicht, ist das die Woche, in der Du wirklich absolut heiss bist. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Körpertemperatur steigt leicht an. Und du fühlst dich einfach nur großartig. Bist in Flirtlaune und die Herren (oder Damen) merken das. Oh ja!  Aber auch der eigene Partner, Partnerin kann sich freuen!  Sex ist jetzt großartig. Orgasmen leicht zu erreichen und du hast mehr Lust als an jedem anderen Zeitpunkt des Zyklus. Aber Vorsicht auch vor übermütigen Shopping-Fehlkäufen. Ich hatte nicht nur ein Teil im Schrank bei dem ich mir ein paar Tage später dachte: Was zur Hölle, hast Du Dir dabei nur gedacht??

Nachdem Östrogen und Testosteron uns die ersten ca 13 Tage beflügelt haben, ist jetzt der große Auftritt von Progesteron. Und dieser Freund beschert uns nicht nur Lust auf Sex, sondern auch auf salziges, herzhaftes, deftiges Essen. Keine Sorge, wie gesagt, es pendelt sich alles immer wieder ein aber jetzt steigen die Gelüste bis kurz vor der Blutung.

Prämenstruation – PMS

Tag 23. So langsam geht es bergab im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kollegen von oben: Testosteron, Östrogen und Progesteron fahren in den Keller und damit unsere Laune, unser Selbstvertrauen und unsere Energie. Kein Gedanke mehr an Ausgehen, neue Projekte oder den Großputz.

Auftritt: Noradernalin. In dieser Phase absolute Gefahr der Zerwürfnisse. Ich nenne es den Kali-Tag. Genau einer. Du siehst es anrollen, kannst es nicht aufhalten und Du flippst einfach aus. Wegen – allem!

Obacht: So sehr die letzten 2 Wochen uns beflügelt haben und wir dachten, wir wären Super Woman, es ist jetzt wirklich Zeit zurückzufahren. Das vergessen leider viele Frauen und denken, sie könnten hier weiterpowern und genau das ist die Crux.

Wenn Du jetzt kein Gas rausnimmst, sind Menstruationsbeschwerden die Quittung. Spätestens werden die Wechseljahre dir diese Vergehen nicht mehr durchgehen lassen.

Wie lerne ich meinen Zyklus kennen?

Es gibt wunderbare Vordrucke, meist in Kreisform – zu finden unter Mondkalender – in die Du, beginnend mit Tag 1 Deiner Blutung Journal führen kannst. Kurze Stichworte.

Oder schreibe mir, ich schicke Dir meine Vorlage.

Wie fühle ich mich, wie habe ich geschlafen. Worauf habe ich Lust? Kommunikativ, oder im Kokon-Modus? Shopping, oder Ausmistwahn? Streit mit dem Partner? Genervt wegen jeder Kleinigkeit? Zervikalschleim? All das gehört da rein. Und wenn Du es ein paar Monate regelmäßig machst, wirst Du erstaunt sein und genau sehen, wo der Hase lang läuft.

Wenn mir etwas verdächtig vorkommt, blättere ich meinen alten Aufschrieben für den entsprechenden Tag durch und werde meist bestätigt. Somit lassen sich größere Streitereien vermeiden indem Du Deinen Partner einfach mit den Jungs wegschickst oder dich selber irgendwo einsperrst und vor allem auch mit ihm oder ihr darüber sprichst. Es ist kein Tabuthema sondern es macht uns aus. Oder du schiebst lästige Tätigkeiten auf die Tage, an denen es Dir leichter fällt. Übrigens wurde auch dieser Artikel so lange geschoben, bis nach ein paar Zyklen, der richtige Zeitpunkt da war 😊

Wenn du erfahren möchtest, wie Du besser im Einklang mit Deinen Kräften, Hormonen, Befindlichkeiten  umgehst und wie Du sinnvoll die Powertage nutzen kannst, ist das Ayuverda-Yoga Retreat im Piemont eine gute Gelegenheit. Geballtes Wissen von Verena, einer großartigen Heilpraktikerin und mir, die sich seit fast 3 Jahren intensiv mit ihrem Zyklus beschäftigt, diesen aufzeichnet und erstaunliche Parallelen, wiederkehrende Situationen und deren Lösung gefunden hat 😊

Du hast noch mehr Interesse am Thema und Austausch?

Ich plane einen Workshop, in dem wir tiefer in das Thema einsteigen können und uns austauschen. Im geschützten Rahmen Women only. Über unsere Erfahrungen und Möglichkeiten, damit umzugehen. Entsprechende Yogaübungen können unterstützen, oder auch Kräuter, die richtigen Lebensmittel etc.

Natürlich ist jeder Zyklus sehr individuell. Meiner, Deiner. Aber sich damit zu beschäftigen hat mich sehr viel näher zu mir selbst gebracht.

Ich freue mich über Feedback und Anregungen.

Bücherliste:

Lisa Lister: Code Red

Anita Diamant, The Red Tent

Und viele, viele mehr.

Apps gibt’s auch einige z.b. period tracker (Android)

Disclaimer Der Artikel beruht auf Informationen aus Büchern und ganz viel eigener Erfahrung. Ich bin weder Ärztin, noch Hormonspezialistin noch haben die Ausführungen in diesem Format Anspruch auf Vollständigkeit. Jede Frau ist für sich und Ihren Körper selbst verantwortlich und im Zweifel ist ein Arzt hinzuzuziehen.

Its‘ Summertime

Sommer – Sonne – Pitta
die Sommerferien sind da, hurra und das Freibad war gestern direkt auch schon knalle voll… aber ich will mich ja nicht beschweren, sondern genieße jede einzelne Minute.
Für alle, die unter der Woche im Büro eingesperrt sind, gibt es am Wochenende frisches Outdooryoga auf der Wiese im Schatten
In Böblingen: Am Baumoval bei der alten Sporthalle. Parken in der Schönaicher Strasse und dann einfach reinlaufen, zum Basketballfeld
Samstags 11- 12.15
Es steht ein Körbchen da und ich freue mich über ca 10 Eur 😊
In Stuttgart:
Am Südheimer Platz, direkt an der Haltstelle. Parken kann man super in den umliegenden Straßen
Sonntags 10.00-11.00
Auch hier steht ein Spendenkörbchen.
In den superheissen Tagen ist es gut, sich von innen und außen zu kühlen. Mit Lebensmitteln die viel Wasser enthalten wie Melonen, Gurken, Paprika, Tomaten, kann man sich leckere Salate machen, angereichert mit Kichererbsen, Schafskäse Tofu etc. Auch Südfrüchte sind jetzt super angesagt (und nicht im Winter….) denn sie kühlen den Organismus. Deshalb wachsen sie in heißen Ländern.
Und auch mit der Yogapraxis können wir den Geist und Körper herunterkühlen. Asanas, die kühlend und beruhigend wirken, Pranayama wie Sitali und auch den Geist wollen wir nicht noch weiter überhitzen mit Stress und Streitigkeiten.
#yoga #yogaeverywhere #frischluftyoga#yogaimpark #yogastuttgart #heslach#yogaboeblingen #sommer #urlaub#cooldown #staycool

Monkeymind im Nailspa

Urlaub 

Urlaub.. oder besser gesagt, Urlaub vom Urlaub. Ich habe ja das große Geschenk erhalten, seit mehr als 8 Monaten mein Leben neu aufzustellen, mich zu verändern, beruflich neue Wege zu gehen und einfach nur geniessen zu dürfen. Quasi ein Retreat mit mir selbst. Aber jetzt habe ich mich doch aufgemacht meinen Bruder in Ferndale, Michigan USA zu besuchen und erfülle mir noch einen langgehegten  Reisetraum – New Orleans…

Das wird jetzt kein Reisebericht. Aber ich hab mich ertappt heute. bzw. IHN.. plötzlich war er da, ganz unvermittelt.

Im Urlaub, da gönn ich mir ja doch mal was. Gehe öfter auswärts essen und verwöhne mich.  Maniküre/Pediküre standen heute nach dem Yoga auf dem Programm. Ich habe ein neues Yogastudio im Ort meines Bruders ausprobiert und mich in einer wunderbaren Stunde völlig hingeben können.

samastah yoga ferndale

Zweiter Programmpunkt des Tage: Nagelstudio. Als Yogalehrer muss man ja schon schauen, dass das alles schön gepflegt aussieht und wie gesagt, im Urlaub gönnt man sich dann doch auch mal etwas Luxus. Also ich zumindest.

Nach über 20 Minuten Fussbad, Massage, Feilen, Bürsten, Ölen, Lackieren waren die Hände dran.  Auf dem Fernseher amerikanische Kochshows. Ein bisschen habe ich auch gedöst im bequemen Sessel. Herrlich. Fast eine Stunde pures Wellness.

Dann war alles fertig und ich kam zum „Trockentisch“… Hände und Füsse jeweils in einen Schuber mit kühler Luft sass ich da mit Blick auf den Parkplatz, den Rücken zum Salon.

Nach 5 Minuten fing die Nase an zu jucken.. Mist.. nach weiteren 2 Minuten das rechte Ohr… dann das linke. Verdammt. Beide Hände fixiert. Ich wusste genau was das ist. Der Monkey Mind, das Ego, das jetzt um Aufmerksamtkeit buhlt. Nix zu tun, nix zu gucken, Hände und Füsse fixiert. Keine Smartphone Übersprungshandlungen. Atmen, konzentriere dich. Nach ein paar Atemzügen ist es vorbei, sagen zumindest die Lehrer immer. Waaaah, jetzt noch der Moskitostich links am Knöchel. Und hat die mich eigentlich vergessen? Macht sie jetzt die komplette Fußpflege noch fertig bei der neuen Kundin? Wie lange sitze ich hier schon. Soll ich selbständig einfach aufstehen? Ist der Lack trocken oder nicht? Egal, Nase juckt.. kurzes vorsichtiges Kratzen. HA! Reingefallen. Du warst zu schwach. Neuer Versuch. Konzentriere dich auf etwas anderes…Einatmen.. ausatmen… es vergeht gleich.  Dieses rechte Ohr kitzelt, es ist die Hölle… Wieder mahne ich mich: Sonja, Du bist hier im Urlaub, entspann dich mal. Andere sitzen stundenlang in Schweigeretreats (10 Tage Vipassana um genau zu sein) und du hältst hier keine 10 Minuten aus? Jetzt fange ich auch noch an mich zu werten.

Nägel schön

Was für ein Klacks doch heute morgen die Yogastunde. Tiefe Hüftöffner. Da sollen ja immer die Emotionen hochkommen. Nüscht dergleichen.

Es ist nicht so, dass ich zuhause, auf meinem Kissen, vor dem kleinen Altar, oder mit meinem Lehrer nicht eine Stunde konzentriert sitzen könnte und mich auf die Atmung konzentrieren. Räucherstäbchen nicht zu vergessen.

Aber das ist nur die halbe Kunst. Im Alltag, da beginnt Yoga. In jedem Augenblick sich bewusstwerden, was passiert hier gerade? Gedankenkarusell? Zurück zur Atmung. Ein-aus-ein-aus…

dav

Ein Lehrer sagte einmal zu mir: Der Geist ist wie ein Drachen. Unsere Atmung die Lenkschnur. Wir werden ihn niemals ruhig bekommen. Gedankenleere ist auch nicht das Ziel. Aber sie bewusst zu  steuern. Die unbewussten Kreisel die uns permanent bestimmen, zu erkennen und aus Ihnen immer wieder aussteigen, darum geht es. Sich nicht von Ihnen diktieren lassen.

Auf dem Kissen sind das Meditationstechniken. Im Alltag – Achtsamkeit. Kann man viel Geld ausgeben für Kurse. Oder einfach sich selbst beobachten.

Bis bald

Eure Sonja

Der Frühling bringt neues

So langsam grünt es um uns herum, die Natur steht in voller Kraft und auch wir blühen auf und spüren die Energie die uns aktiver werden lässt.

So bin auch ich fleissig und habe ein paar schöne neue Yoga-Auszeiten zusammengestellt.

Schau mal unter den Specials, ob was für Dich dabei ist.

www.business-yoga.rocks/specials

Ausserdem gibt es in Böblingen eine neue Yogagruppe für alle Levels. Jeden Samstag von 11.00 bis 12.30 Uhr im Namasté India.

Und ab dem 06.05.2018 starten wir wieder mit

Yoga am Südheimer Platz, Frischluftyoga, jeden Sonntag von 10.00 bis ca 11.00 auf Spendenbasis (jeder gibt was er möchte)

Einen schönen Frühling.

 

Frühlingsretreat im Winterland

Damit hatten wir nun wirklich nicht mehr gerechnet. Am Sonntagmorgen erwartete uns eine dicke Neuschneedecke und eine herrliche Winterlandschaft im Schwarzwald. Da hat auch Hauszuwachs Luna große Augen gemacht und fleissig beim Schippen geholfen. Im Oktober, wenn wir wiederkommen wird der kleine Flauschi allerdings schon riesengross sein.

Save the date: 19.-21.10.2018

Yogawochenende im Schwarzwald in St. Georgen. Morgens und Abends Yogaklassen, am Samstag eine gemütliche Wanderung in der herrlichen Landschaft und verköstigt werden wir aufs leckerste mit bioregionalen Produkten.

Auszeit vom Alltag

 

Neuer Kurs in Böblingen

Du möchtest schon länger mit Yoga anfangen? Oder Wiedereinsteigen? Dir fehlt die Zeit tagsüber? Zu oft kommt etwas dazwischen?

Für alle, die mehr üben möchten und die Mittagspause nicht immer einrichten können, gibt es ab 07.04.2018 eine neue Gruppe

Samstags, von 11.-12.30 Kehrwoche für innen

Durch gezielte Übungen lösen wir Verspannungen im Nacken und Rücken und stärken die wichtigsten Muskeln um dies künftig zu verhindern.

Mit geführten Atem- und Achtsamkeitsübungen beruhigen wir den Geist.

Eine Auszeit vom Alltag. Zeit um Abszuschalten und Aufzutanken.

Wir starten mit 6 Terminen

07.04.2018, 14.04.2018, 21.04.2018, Pause, 05.05.2018, 12.05.2018, 19.05.2018

und üben die Basics für Neu- oder Wiedereinsteiger. Danach geht es in eine offene Gruppe für alle Level über

Namasté Böblingen
Sindelfinger Str. 3
71032 Böblingen

Kursgebühr:  6 Termine 50,– Einsteigerpaket
Danach 10er Karte 120,– /Drop In 15,–

Anmeldung & weitere Infos:

sonja@business-yoga.rocks

UNSUBSCRIBE

Nachdem wir gerade erst gute Vorsätze fürs Neue Jahr gefasst haben (und teilweise wahrscheinlich schon wieder vergessen) kommt schon die nächste Gelegenheit der Besserung, die Fastenzeit.

Ich persönlich halte ja nicht viel von diesen fixen Terminen und auferlegten Zwängen, dennoch habe ich mir in letzter Zeit Gedanken gemacht, vor allem seit ich das Geschenk bekommen habe, vorerst nicht mehr einer Tagesbeschäftigung nachgehen zu müssen.

Was da an Newslettern und Werbebannern unterwegs ist. Kaum habe ich nach einem Urlaubsort gesucht, poppen schon die Fenster mit Hotels auf, sobald ich auch nur in die Nähe des Browsers gerate.

Und dann die täglichen Verlockungen von Schnäppchen, versandkostenfrei nur noch Heute, 20% für die Newsletter Anmeldung. Tchibo, Aldi, H&M, Stylefruits zeigen mir meinen Style (oder auch nicht) und dass ich eine neue Tasche brauche, wusste ich gar nicht.

Dann die ganzen abonnierten Yogaseiten. Blogger, Retreats, Workshops, Fortbildungen, tägliche Zitate, Mantras zum Glücklichsein und das Online-Training um endlich meinen Weg in die richtige Richtung zu gehen sollte ich auch noch schnell buchen.

Facebook, Instagram, nichts mehr verpassen, Konzerte, Veranstaltungen, die Welt ist so voll mit Events.

Ganz zu schweigen von den künstlerisch arrangierten Smoothie Bowls mit allerhand überlebensnotwendigem Powerfood, Samen, die vom anderen Ende der Welt eingeflogen werden um mein Immunsystem zu boosten. Wie schäbig ich mich da mit meinem Haferporridge fühle, ein paar getrocknete Aprikosen, ein Apfel reingerieben mit Honig aus der Region.  Schmeckt geil, aber sieht halt nach Kleister aus.

Puuuuh. Da braucht es sehr gute Nerven und ein Selbstwertgefühl, dass bis zum Himmel strahlt.

Ich habe beschlossen, irgendwann zwischen Neujahr und Fastenzeit, selbst zu entscheiden, wann ich neue Bettwäsche kaufe, nämlich wenn mir einfach mal danach ist oder ich die alte nicht mehr sehen kann.

Ich habe mich abgemeldet, von all diesen Newslettern (bis auf ein- zwei Ausnahmen) und es fühlt sich so frei an, so ruhig. Mein Leben ist ruhiger, ich habe überhaupt nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, und ich möchte Dich ermutigen vielleicht auch mal hinzuspüren. Was brauche ich wirklich?

Täglich mal 10 Minuten in Ruhe hinsitzen, Atmen. Die Hand auf Dein Herz oder den Bauch legen und Dich selber spüren. Das ist es was wir brauchen.

SUBSCRIBE TO YOURSELF

Yogaretreat im Schwarzwald Oktober 2017

Nachlese Yogaretreat Herbstzeit

Zum dritten Mal bereits haben 12 Teilnehmer  die wunderbare Energie dieses einmalig schönen Raumes genossen. Wir haben uns  eine Auszeit vom Alltag gegönnt und in der Stille des Morgengrauens meditiert, im ersten Licht des Tages achtsam und kraftvoll Asanas praktiziert. Nach einem reichhaltigen Frühstück sind wir gemeinsam gewandert und abends bei einer restorativen Yin-Einheit haben wir wieder in die Ruhe gefunden und den Körper geschmeidig gedehnt und die Faszien gestreichelt.

Dankeschön an Euch alle die dabei waren. Es war wieder wunderbar mit Euch und ich freue mich schon auf das nächste Mal:

Im März gehen wir in die vierte Runde:
16.-18.03.2018 wieder in St. Georgen

Yoga ist nichts für mich?

Ist Yoga was für mich

Hörst Du das auch immer wieder wenn Du Freunde oder den Partner mal ins Yoga mitnehmen möchtest?

Ich höre es ständig. Und oftmals sind es einfach Vorurteile oder Ängste, die da mitschwingen.

Bei Männern gerne: Ich bin nicht flexibel genug (und könnte mich vor den Frauen blamieren), oder allerlei andere Ausreden. Klar ist – nicht Jedem taugt Yoga. Ich versuche nicht zu missionieren. Aber oftmals liegt es vielleicht auch am falschen Einstieg.

Ich erinnere mich, als ich Snowboarden lernte. Als leidlicher Skifahrer habe ich vor über 20 Jahren beschlossen: Jetzt werde ich cool. Ich  machte einen kompletten Kurs, eine Woche lang von der Pike auf.

Wir sind am Kinderhang gerutscht ohne Bindung, quasi ohne Neigung sind wir auf den Brettern gestanden. Und nach einer Woche bin ich ziemlich souverän die Hänge von St. Anton heruntergeschwungen.

Kennst Du auch  Skifahrer, gute Skifahrer, die meinen, das mal eben an einem Nachmittag auszuprobieren? Kann ja nicht so schwer sein. Und die dann natürlich nur auf dem Hintern sitzen und nach 1 Stunde sagen: Snowboarden ist scheisse…

Was das mit Yoga zu tun hat?

Na? Einmal den Kollegen (Partner… ) in der Level 2 Stunde dabeigehabt, (weil man ja doch schon ziemlich sportlich ist, das Ego erlaubt keine Basic Stunde) oder bei einem Lehrer, dessen Stil/Nase  nicht so sein/ihr Fall ist, kann einem natürlich den Einstieg vermiesen.

Mit der Atmung kommt man kaum hinterher, der Fuss will nicht zwischen die Hände und überhaupt was sind das alles für komische Namen?

Der richtige Einstieg ins Yoga

Deshalb ermutige ich jeden, es doch einfach nochmals zu probieren. Bei mir, bei meinen wunderbaren Kollegen, mit online Videos, was auch immer.

Give it a try.

Und nach 5-10 Stunden bilde Dir die Meinung nochmals oder wedle die Hänge herunter, respektive fließe souverän durch deine Sonnengrüße

Ski Heil!

Wo?

Mittwochs 11.45-12.15 Lunch-Break-Yoga  im GYM24, Böblingen-Hulb
Donnerstags 12.15 bis 13.00 Lunch-Break-Yoga im GYM24, Böblingen-Hulb
Donnerstags, 18.15-19.30 Haus der Familie, Bad CannstattFreitags, 18.-19.30 Vinyasa 1-2, Yoga13, Marienplatz
Samstags, 09.30-10.45 Yoga Basic, Yoga13, Marienplatz

Sonntags, 10.00-11. 00Yoga für alle Level, Generationenhaus, Erwin-Schöttle-Platz

Weitere Infos und Anmeldung

sonja@business-yoga-hulb.de

Aus der Mitte? Treat Your Buddha Belly – Tipps für eine gesunde Mitte

Kennst Du manchmal das Gefühl, dass Du Dich einfach nicht mehr wohlfühlst in Deiner Haut? Im wahrsten Sinne des Wortes. Augenringe werden stärker, kleine Pickelchen trüben das Hautbild? Aber auch so allgemein ein Gefühl der Unzufriedenheit, Trägheit. Manchmal auch die kleine wütende Faust im Bauch? Ein Stein, der dort offenbar liegt? Dinge schlagen dir auf den Magen? Völlegefühl nach dem Essen oder Du fühlst Dich aufgebläht?

Unser gesamtes Zentrum, die Mitte ist so vielschichtig und sensibel, dass es sich lohnt, ihm etwas mehr Liebe und Zuwendung zu schenken.

Im Yoga können wir gezielt mit kräftigenden oder entspannenden Übungen viel bewirken. Mit unserer Ernährung und Lebensgewohnheiten auch. Emotional betrachtet sitzt in der Mitte unser 3. Chakra, welches für Entscheidungsfreude, Mut und Selbstvertrauen steht. Ist es blockiert, fühlen wir uns oft müde, niedergeschlagen, unmotiviert.

Hier ein paar Tipps, die mich die letzten Wochen begleitet haben und aktuell auch Thema meiner Yogastunden sind.

Körperübungen für eine entspannte Mitte

Im Yoga können wir durch kräftigende, aber auch entspannende Übungen die Mitte einerseits stärken, aber auch dafür sorgen, dass sie sich entspannen kann. Nicht nur wir Frauen ziehen den ganzen Tag den Bauch ein, weil es besser aussieht. Auch die Männer stehen uns hier oft in nichts nach.
Beginne Deine  Yogaeinheit mit einer entspannenden, restorativen Übung,  atme einfach ganz entspannt in den Bauch hinein.

Restorative

Atmen

Spüre, wie sich die Bauchdecke hebt und senkt. Begleite den Atem bis zu seinem Ende hinter dem Bauchnabel und nimm die natürliche Pause wahr. Beobachte dann, wie die Einatmung einsetzt. Wenn Du die Ausatmung verlängerst, so dass sie ca doppelt so lang wie die Einatmung wird, beruhigt sich das zentrale Nervensystem. Die Übung eignet sich auch wunderbar abends zur Entspannung, wenn Du Mühe hast, in den Schlaf zu finden.

Wenn Du mit Pranayama-Techniken vertraut bist, so helfen Kapalabhati und Agni Sara dem Feuer wieder auf die Sprünge.

Kräftigende Übungen für den Bauch, aber auch Rücken stärken die Mitte und geben uns Stabilität.

Lege Dich auf den Rücken, nimm einen Block zwischen die Oberschenkel. Falls keiner zur Hand, geht es auch ohne. Stell die Füsse auf, ziehe die Knie zu Dir heran und lasse sie langsam von rechts, nach links sinken. Immer kurz vor dem Boden wieder langsam anheben.

schräge Bauchmuskeln

Komm in den Vierfußstand und hebe jeweils diagonal Arm und Bein und ziehe dich weit auseinander. Halte den Bauch stabil und ziehe jeweils Knie und Ellbogen unter dir zusammen.

Halte im Sonnengruß die Planke mal für ein paar Atemzüge und spüre die Kraft in der Körpermitte.

Nährendes Essen

Gerade im Sommer essen wir oft rohe, kalte Speisen. Wir essen unregelmässiger und mehr vielleicht, weil die Verlockungen auf Straßenfesten oder beim Grillen groß sind und die Eisdiele liegt auch noch so geschickt auf dem Weg.

Im Sommer ist jedoch unser Verdauungsfeuer (Agni) am schwächsten. Auch wenn man es nicht denken mag. Wenn wir nun permanent kalte Salate, Eis, etc. essen kann es sein, dass wir dieses Feuer noch weiter schwächen. Natürlich gilt das nicht für alle und jede Konstitution ist individuell.

Gekochte, warme Mahlzeiten sind wesentlich bekömmlicher und leichter zu verdauen. Und eine Suppe ist schnell zubereitet. Reisnudeln, Kartoffeln, Zucchini, Kokosmilch, scharfer Currypaste etc. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die Gewürze und die Wärme geben ein wohliges, zufriedenes Gefühl im Bauch. Okay, das war jetzt heute, weil es draussen wirklich eklig und regnerisch ist. Aber auch als Thai-Curry, oder auch mal nur in der Pfanne angebraten oder aus dem Backofen oder gedünstet wird Gemüse, gerade abends wesentlich bekömmlicher (oder auch vom Grill). Mediterran oder asiatisch gewürzt. Schnell und lecker.

Thaisuppe

Ein paar Streicheleinheiten

Lavendelöl (z.B. von Weleda) hat eine sehr wohltuende und entspannende Wirkung. Ein paar Tropfen auf den Bauch, mit sanften, kreisenden Bewegungen einmassieren und mit einem Tuch, Decke zudecken und mal ein paar Minuten nichts tun und entspannen. Auch das Smartphone empfehle ich hier ausser Reichweite zu legen, da permanenter Informationsfluss und Reaktionszwänge das Gegenteil von Entspannung bewirken.

Ich freue mich, wenn Dir der ein oder andere Tipp geholfen hat, zum Nachdenken angeregt hat und freue mich über Feedback oder weitere Fragen.

Take care of your Buddha-Belly